Ein Rebreather ist kein klassisches Tauchgerät. Statt dass deine Atemluft nach jedem Atemzug als Blasen entweicht, wird sie gereinigt und wiederverwendet.
Vereinfacht: Mit einem offenen Atemkreislauf (OC) atmest du Gas ein, atmest es ins Wasser aus und weg ist es. Mit einem Rebreather (Kreislaufgerät) wird dein Atemgas gefiltert, das CO2 wird entfernt, Sauerstoff wird zugegeben und das Gas strömt zurück in deine Lunge.
Der Kreislauf läuft immer wieder von vorne.
Das hat radikale Konsequenzen:
Es gibt zwei Arten von Rebreathern:
Es gibt eine Düse die deinen Grundbedarf an Sauerstoff ins System gibt. Die Sensoren messen den Sauerstoffgehalt und du musst selber entscheiden. Danach regelst du manuell, wie eine Art mechanisches Feintuning. Dieses erfordert aktive Aufmerksamkeit.
Das System steuert automatisch. Sensoren messen den Sauerstoffpartialdruck (PPO2), und das Gerät injiziert automatisch Sauerstoff nach. Solltest du mal abgelenkt sein, arbeitet das Gerät unabhängig deiner Aufmerksamkeit weiter.
Der Poseidon Se7en ist ein eCCR. Er übernimmt die Steuerung für dich.
Der Poseidon Se7en wurde speziell für Taucher entwickelt, die ins Rebreather-Tauchen einsteigen möchten. Er ist nicht das teuerste System aber er ist das zuverlässigste. Vom Anfänger bis zum anbitionierten Tec-Taucher.
Was macht den Se7en besonders?
1. Vollständige Elektronische Steuerung
Das Gerät überwacht ständig:
Wenn etwas nicht stimmt, warnt dich das System sofort. Du brauchst nicht ständig selbst zu rechnen oder manuell einzugreifen.
2. Redundanz, die Leben rettet
Falls der Rebreather ausfällt, hast du dein Bailout Gas dabei und tauchst OC aus
3. Intuitive Bedienung mit dem M28 Tauchcomputer
4. Robustheit und Wartbarkeit
Der Gasfluss:
Das alles läuft automatisch ab, während du tauchst.
Der Loop (Kreislauf):
Der Scrubber:
Die Elektronik:
Die Rebreather-Flaschen:
1. Der Lineartest als Sicherheitsmaßnahme
Der Se7en hat 2 Sauerstoff-Sensoren. Die große Sicherheit liegt beim Lineartest auf 6m Tiefe: Wärend des Tauchgangs testet das Gerät in flachem Wasser, ob beide Sensoren korrekt einen PPO2 von 1.6 bar anzeigen. Dieser Test ist extrem zuverlässig – er erkennt fehlerhafte Sensoren sofort, bevor es kritisch wird.
2. Warnsysteme, die du nicht ignorieren kannst
Der Se7en hat 3 völlig unabhängige Warnsysteme, die gleichzeitig arbeiten:
Das heißt: Du kannst keinen kritischen Alarm übersehen – egal, wie abgelenkt du bist.
3. Einfaches Backup-System
Die Bail-Out-Valve (BOV) ist extrem zuverlässig. Ein einfacher Handgriff – und du atmest dein Dilluent. Keine Elektronik, keine Komplexität. Funktioniert immer. Und das Gerät weiß automatisch, ob es richtig eingestellt ist.
3. Die Konfigurierbarkeit
Der Se7en lässt sich an verschiedene Tauchprofile anpassen:
Du bist nicht an starre Einstellungen gebunden.
4. Die Sensorneuerung
Sauerstoff-Sensoren altern. Der Se7en erinnert dich daran und warnt. Das verhindert Unfälle durch veraltete Sensoren.
5. Wartbarkeit
3 unabhängige Warnsysteme – jedes mit mehreren Kanälen:
1. HUD (Head-Up Display) – am Mundstück:
2. Batterie-Modul (hinten am Se7en-Gerät):
3. M28 Tauchcomputer (am Handgelenk):
Wie die Systeme zusammenarbeiten:
Automatische Abschaltung:
Der Notfall-Ausstieg:
Pre-Dive Checks:
Der Se7en hat eine CE bis 100m. Er kann genauso auf 10m zum Fische schauen, wie auch zum Tieftauchen (Wrack- oder Höhlentauchen funktioniert genauso) verwendet werden.
Sporttauch-Profil:
Technisches-Tauchprofil:
Der Se7en braucht, wie jedes Tauchgerät, Pflege und Wartung:
Nach jedem Tauchgang:
Regelmäßige Wartung:
Professionelle Inspektion:
Ideal für:
Wir beraten dich gerne, ob zu Technik, Training oder Mietmöglichkeiten.